Wer träumt nicht von einem strahlend weißen Lächeln, das er selbstbewusst vor sich hertragen und künftig auf Selfies und Familienfotos zu Schau stellen kann? Doch in der Realität ist es für viele Menschen gar nicht so einfach, strahlend weiße Zähne trotz regelmäßigen und gründlichen Zähneputzen zu erreichen.

Die Gründe für Zahnverfärbungen können dabei ganz unterschiedlicher Natur sein. So sorgt das regelmäßige Trinken von Tee oder Kaffee sowie die Aufnahme von weiteren zahnfärbenden Lebensmitteln dafür, dass unsere Zähne nicht so schön weiß sind, wie wir es gerne hätten.

Natron

Wer nach Möglichkeiten und Hausmitteln zur Zahnaufhellung sucht, findet schnell den Hinweis die Zähne mit einer Paste aus purem Natron und Wasser zu putzen. Das im Natron enthaltene Natriumhydrogencarbonat schleift unsere Zähne ab, so dass es zu Beginn zu einer minimalen Aufhellung kommt. Allerdings schleift das Natron auch den schützenden Zahnschmelz ab, so dass bei häufiger Anwendung oder zu hoher Dosierung der Zahn geschädigt werden kann.

Aktivkohle

Bei der Zahnaufhellung mit Aktivkohle verhält es sich ähnlich wie bei der Anwendung von Natron: Durch die raue Oberfläche der Aktivkohle wirkt diese auf dem Zahn wie Schleifpapier. Verfärbungen werden so beim Putzen einfach weggeschliffen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Aktivkohle besitzt einen sehr hohen Abrieb, so dass bei häufiger Anwendung auch hier der Zahnschmelz stark in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Kurkuma pur & gemahlen

Eine deutlich schonendere und gesündere Alternative für die Zahnaufhellung ist Kurkuma. Dazu einfach etwas von dem gelben Kurkumapulver auf die angefeuchtete Zahnbürste geben und putzen. Lasst euch beim Putzen von der gelben Farbe nicht täuschen: Auch wenn Kurkuma dafür bekannt ist allem einen intensiven Gelbstich zu verpassen, trifft diese Eigenschaft nicht auf eure Zähne zu. Erste leichte Ergebnisse solltet ihr – je nach Verfärbungsgrad eurer Zähne – bereits nach den ersten 2-3 Anwendungen erkennen können.

Zum Kurkuma

Zahnpulver mit Kurkuma

Reinigst du deine Zähne statt mit Zahnpasta bereits mit Zahnpulver, kannst du dieses leicht um die Zugabe von Kurkuma ergänzen. Wenn du Zahnpulver einmal ausprobieren möchtest, haben wir hier ein einfaches und wirksames Rezept für dich:

Zutaten für das selbstgemachte Zahnpulver:

  • 6 EL Rosenblütenblätter – getrocknet
  • 3 Esslöffel Salbeiblätter oder Pfefferminze – getrocknet
  • 1 Teelöffel Heilerde
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Teelöffel Xylit (Birkenzucker)
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Teelöffel Kurkuma

Alle Zutaten müssen im Mörser oder mit einem Mixer sehr fein gemahlen werden. Die Anwendung des Zahnpulvers ist denkbar einfach: Einfach eine kleine Menge des Pulvers auf die Zahnbürste streuen und wie gewohnt putzen. Da es bei vielen Erstanwendern zu Irritationen kommt sei noch gesagt, dass es beim Putzen mit Zahnpulver zu keiner Schaumbildung im Mund kommt. Der reinigenden Wirkung des Pulvers tut dies jedoch keinen Abbruch.

Das selbstgemachte Zahnpulver besitzt aufgrund seiner Inhaltsstoffe übrigens viele positive Eigenschaften: Neben der schonenden Reinigung deiner Zähne sorgt das Kurkuma für einen natürliche Aufhellung deiner Zähne. Die enthaltenen Kräuter pflegen empfindliches Zahnfleisch und wirken antibakteriell, so dass sie aktiv zu einer gesunde Mundflora beitragen. Um das Ergebnis abzurunden, hilft der Birkenzucker effektiv gegen säurebildende Bakterien und wirkt somit effektiv gegen Karies.

Selbstgemachte Zahnpasta mit Kurkuma und Kokosöl

Wer seine Zähne lieber mit Zahnpasta statt Zahnpulver putzen möchte, kann sich ebenfalls ganz einfach eine einfache Zahncreme mit wichtigen und vor allem wirksamen Inhaltsstoffen zusammenstellen.

Zutaten für die selbstgemachte Zahnpasta:

  • 1 Esslöffel Kokosöl
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Teelöffel Xylit
  • ½ TL hochwertiges Salz (z.B. Himalaya- oder Steinsalz)
  • 1 Messerspitze Nelkenpulver
  • 1 Messerspitze Natron
  • 3 – 5 Tropfen ätherisches Öl – zum Beispiel Pfefferminzöl

Zunächst müssen alle trockenen Zutaten im Mixer oder Mörser fein gemahlen werden. Währenddessen das Kokosöl im Wasserbad leicht erwärmen und die trockenen Zutaten unterrühren und das ätherische Öl hinzugeben. Nun alles in ein Gefäß mit Schraubverschluss (zum Beispiel einem Tiegel) geben und verschließen. Bitte beachte, dass je nach Temperatur das Kokosöl wieder fest und somit deine Zahnpasta eine deutlich festere Konsistenz aufweist.

Zum Kokosöl

Ölziehen

In einem anderen Artikel über das Ölziehen haben wir schon ausgiebig über die vielen positiven Eigenschaften dieses ayurvedischen Rituals berichtet. Neben einer gesunden Mundflora solltest du bei regelmäßigem Ölziehen mit Kokosöl ebenfalls eine aufhellende Wirkung deiner Zähne feststellen können.

Welche Erfahrungen hast du mit natürlichen Zahnaufhellern gemacht? Schreib uns deine Meinung und deine Erfahrung in die Kommentare. Wir freuen uns über euer Feedback.