Entschlacken und Entgiftungskuren sind traditionelle Anwendungen, um dem Körper zu helfen, sich von „Altlasten“ zu befreien. Im Prinzip kann jeder Körper das selbst, aber unsere moderne Lebensweise und die Vielzahl an Umweltgiften können dazu führen, dass gerade diese Funktionen eingeschränkt sind.

Alarmsignal Müdigkeit

Wir spüren das oft an Signalen wie Müdigkeit, Unlust oder Energiemangel, aber auch an allgemeinem Juckreiz, Infektanfälligkeit oder Übergewicht. Hier können wir den Körper sowohl als Vorsorgemaßnahme als auch im konkreten Fall unterstützen.

Wenn die Entgiftungs- oder Ausscheidungsfunktionen des Körpers überlastet sind, werden die Abfallstoffe in körpereigenen Deponien eingelagert, wie z.B. im Bindegewebe. Dies kann einerseits zu Übergewicht führen. Andererseits werden in diesem Zusammenhang zumeist deutlich mehr Mikro-Nährstoffe (z.B. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) verbraucht und benötigt, als sonst. Dies kann verschiedene Mangel-Symptome und Beschwerden nach sich ziehen, die oft nicht im Zusammenhang erkannt werden.

Gleichzeitig kann wiederum der Mangel an Mikro-Nährstoffen wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, sowie der Mangel an gutem und sauberem Trinkwasser die Ausscheidungsfunktionen des Körpers einschränken. Insofern sollten hier die ersten Schritte der Vorsorge, aber auch der aktiven Entschlackung und Entgiftung als Kur liegen:

  • Täglich mind. 2 Liter gutes Wasser trinken; bei aktiven Entschlackungskuren bis zu 4 Litern, bevorzugt warm (z.B. aufgekocht oder als leichtes Ingwerwasser* oder unser beliebter und wohlschmeckender Basen-Balance-Tee)
  • Täglich reichlich frisches Obst und Gemüse essen, ggf. mit einer hochwertigen, ausgewogenen Nahrungsergänzung die Nährstoffzufuhr erhöhen. Hierfür bieten sich z.B. Frucht- und Kräuterkonzentrate an, aber auch Algenpräparate, die z. T. speziell auf die Unterstützung der Entschlackung oder Entgiftung ausgerichtet sind.
  • Unterstützung der Darmfunktion, da sie im Stoffwechsel eine zentrale Stellung einnimmt. Hier sind Präparate mit Flohsamenschalen für die physische Reinigung und Präparate mit probiotischen Kulturen (z. B. Milchsäurebakterien) für die Unterstützung der natürlichen Darm- bzw. Schleimhautbesiedelung günstig.
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  • Für die intensive Entschlackungs-Kur, Entgiftung oder auch Fastenkur lassen Sie sich bitte vom Heilpraktiker oder Arzt ein individuelles Programm zusammenstellen. Hier sollten Faktoren berücksichtigt werden wie z.B. die Unterstützung der Leber- und Nierenfunktionen und die individuelle Zielsetzung der Kur. Das bedeutet, z.B. die Art der auszuscheidenden Schlacken und Gifte sowie die jeweiligen Körperbereiche, die entlastet werden sollen.
  • Neben Präparaten für die häusliche Kur gibt es auch heilkundige Anwendungen, die eingesetzt werden, um die natürlichen Ausscheidungsvorgänge des Körpers zu unterstützen.  Das Elektrolysefußbad z.B. ist eine Anwendung, die in diesem Rahmen vielfältige Unterstützung leisten kann.
  • Besonders effektiv für die Entschlackung ist auch das Fasten. Ein 7-10tägiges Fasten im Frühjahr und im Herbst unterstützt die Leber optimal und hilft ihr, die für sie schwierige Aufgabe der Umstellung von den Jahreszeiten (kalt auf warm bzw. umgekehrt) zu meistern.

 

* Einfaches Rezept für Ingwerwasser: 6 – 8 dünne Scheiben frische Ingwerknolle in eine Glaskanne geben und mit 1 l kochendem Wasser übergießen. 10 – 15 Min. ziehen lassen und dann in eine Thermoskanne abseihen. Über den Tag verteilt trinken, pur oder mit Wasser gemischt.

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