Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die in Deutschland jährlich zahlreiche Menschen betrifft. Ausgelöst wird sie durch Bakterien der Gattung Borrelia, die vor allem durch einen Zeckenbiss bzw. Stich übertragen werden. Die Erkrankung kann vielfältige Symptome hervorrufen und verläuft häufig schleichend. Neben der schulmedizinischen Therapie interessieren sich viele Betroffene für begleitende naturheilkundliche Maßnahmen, die das Immunsystem unterstützen und zur inneren Balance beitragen können.
Was ist Borreliose?
Der Begriff Borreliose bezeichnet verschiedene Infektionskrankheiten, die durch Borrelien verursacht werden. Bekannt ist vor allem die Lyme-Borreliose, benannt nach dem US-amerikanischen Ort Lyme, wo der Zusammenhang zwischen Zecken und bestimmten Gelenkbeschwerden erstmals beschrieben wurde.
Eine Übertragung erfolgt überwiegend durch den Stich infizierter Zecken. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht möglich. Diskutiert wird zudem, ob auch andere blutsaugende Insekten als Überträger infrage kommen können.
Prävention: Das Risiko eines Zeckenbisses bzw. Stichs reduzieren
Früher nahm man an, dass Zecken auf Bäume klettern und sich von dort auf ihre „Opfer“ fallen lassen. Doch das stimmt vermutlich nicht. Vielmehr halten sich Zecken im Gras auf, in Sträuchern, Zweigen und im Unterholz und warten darauf, dass sie sich von einem Warmblütler im Vorbeigehen abstreifen lassen können.
So kommen wir gleich zum nächsten Mythos – die richtige Kleidung. Denn auch mit der richtigen Kleidung können Sie sich nicht 100%ig vor Zecken schützen. Und mal ehrlich: Wer will im Sommer schon zu jeder Zeit mit langer Hose, Gummistiefeln und langärmlichem Shirt herumlaufen?
Wenn ihr zur Abwehr von Zecken nicht zu chemischen Produkten und den damit verbundenen Nebenwirkungen greifen möchtet, haben wir einen effektiven und natürlichen Tipp, der obendrein auch noch frei von Nebenwirkungen ist: Kokosöl.
Effektive Abwehr von Zecken mit Kokosöl bei Mensch und Tier
Kokosöl ist aufgrund der enthaltenen Fettsäure „Laurinsäure“ ein effektiver Schutz vor Zecken. In konkreten Labortests konnten Mitarbeiter der FU Berlin den abstoßenden Effekt von Kokosöl auf Zecken nachweisen.
Trug man das Kokosöl auf die Haut auf, versuchten bis zu 88% der Versuchszecken das Weite zu suchen. Dabei konnte sogar beobachtet werden, dass sich die auf die bereits behandelte Haut gesetzten Zecken so schnell wie möglich herunterfallen ließen. Dabei hielt die Wirkung des Kokosöls auf der Haut sechs Stunden an, was eine deutlich längere Wirkung ist als andere Mittel gegen Zecken.
Kokosöl als natürlicher Zeckenschutz
Kokosöl wird aufgrund seines Gehalts an Laurinsäure traditionell als natürliches Abwehrmittel gegen Zecken eingesetzt. Untersuchungen zeigen, dass der Geruch der Laurinsäure auf Zecken abschreckend wirken kann.
Zur Anwendung wird eine kleine Menge Kokosöl in den Händen erwärmt und auf unbedeckte Hautstellen aufgetragen. Der Schutz muss regelmäßig erneuert werden. Auch bei Hunden und Katzen wird Kokosöl äußerlich angewendet. Es kann die Haut pflegen und wird von vielen Tierhaltern als natürliche Alternative geschätzt.
Schwarzkümmelöl gegen Zecken
Neben Kokosöl ist auch das Schwarzkümmelöl ein äußerst beliebtes Mittel gegen Zecken. Wir berichteten vor Kurzem über die fantastische Wirkung des Schwarzkümmelöls u.a. bei Allergien. Die Wirkung von Schwarzkümmelöl gegen Zecken fiel 2014 dem Schüler Alexander Bertz aus Regensburg zufällig auf. Sein Hund benötigte aufgrund einer Allergie spezielles Futter, dem Schwarzkümmelöl beigemischt war. Damit ließen nicht nur die allergischen Beschwerden nach – auch die Zecken ließen den Hund fortan in Ruhe.
Daraufhin startete Alexander einen Versuch: Er nahm sich ein schweißgetränktes Handtuch und sammelte auf Wiesen etwa 30 Zecken. Anschließend setze er die Zecken in ein Y-förmiges Gefäß, in welchem sich Proben aus Schweiß und Schweineblut befanden. Einmal mit und einmal ohne Schwarzkümmelöl. Bei jedem neuen Test mieden die Zecken immer wieder die Gabelung, in der die Proben mit Schwarzkümmelöl vermischt waren. Der Schüler konnte daraus schließen, dass Schwarzkümmelöl gegen Zecken hilft, weil der Geruch des Öls die Tiere abschreckt. Für seine Entdeckung erhielt Alexander Bertz einen Preis von „Jugend forscht“.
Auch Schwarzkümmelöl wird traditionell zur Abwehr von Zecken genutzt. Sowohl die äußerliche Anwendung auf der Haut als auch die Einnahme in Form von Öl oder Kapseln werden beschrieben. Der charakteristische Geruch könnte eine abschreckende Wirkung auf Zecken haben. Zusätzlich wird Schwarzkümmelöl aufgrund seiner vielfältigen Inhaltsstoffe zur allgemeinen Unterstützung des Organismus verwendet.
Positiver Nebeneffekt: Schwarzkümmelöl hilft nicht nur gegen Zecken. Es besitzt auch viele weitere positive Eigenschaften. So hilft die innere Einnahme auch bei Magen-Darm-Beschwerden und Bluthochdruck, die äußere Anwendung lindert hingegen Neurodermitis und allgemeinen Hautproblemen.
Borreliose Symptome & Verlauf
Borreliose verläuft unbehandelt typischerweise in mehreren Stadien. Ein häufiges frühes Anzeichen ist die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans), eine ringförmige Hautrötung rund um die Einstichstelle. Weitere mögliche Beschwerden sind:
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen
- Fieber
- Lymphknotenschwellungen
Im weiteren Verlauf können zusätzliche Symptome wie Konzentrationsprobleme, Schwindel oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Da die Beschwerden unspezifisch sein können, bleibt die Erkrankung mitunter lange unerkannt.
Aufgrund der vielfältigen Symptome und der nicht immer erkennbaren bzw. auftretenden Wanderröte wird Borreliose vom Hausarzt häufig nicht als solche erkannt und daher falsch oder erst sehr spät behandelt. Häufig wird hier sogar – ungeachtet der Nebenwirkungen – auf eine Antibiotikakur von vier bis hin zu sechs Wochen gesetzt.
Borreliose und Antibiotika – eine differenzierte Betrachtung
Antibiotika gelten als Standardtherapie bei bakteriellen Infektionen. Gleichzeitig wird diskutiert, wie sich eine längerfristige Einnahme auf die Darmflora und das Immunsystem auswirken kann. Eine stabile Darmflora spielt eine zentrale Rolle für die Immunfunktion. Deshalb legen naturheilkundlich orientierte Konzepte häufig Wert auf eine begleitende Unterstützung des Mikrobioms und eine gezielte Nährstoffversorgung.
Dies wird auch durch die Aussage von Doktor Ronald D. Whitmont. Arzt und Heilpraktiker, deutlich:
„Antibiotika heilen keine Infektionen. Dies ist – sogar unter Ärzten – eine oft existierende Fehlannahme.“
Außerdem, sagt Dr. Whitmont:
„Im Falle der Borreliose sind jedoch oft weder die Antibiotika noch die Immunantwort des Kranken ausreichend, um die Borrelien zu dezimieren. Der fortgesetzte Gebrauch von noch stärkeren und immer länger dauernden Antibiotika-Therapien schwächt nur das Immunsystem und erlaubt es der Infektion, sich noch tiefer in den Organen festsetzen zu können.“
Ist Borreliose-Behandlung ohne Antibiotika möglich?
Inzwischen gibt es eine Vielzahl an alternativen und Borreliose erfahrenen Therapeuten, die bei einer Behandlung ohne Antibiotika unterstützen. Im Zentrum steht dabei in der Regel, den Körper bestmöglich zu versorgen und zu unterstützen, dass er sich dem anstrengenden Kampf gegen die Borrelien stellen kann.
Welche Mittel aus der alternativen Medizin helfen bei Borreliose?
Im ersten Schritt ist es wichtig, dass der Körper mit genügend Nährstoffen und Vitaminen versorgt wird. Dazu zählen vor allem Vitamin-D, Vitamin-B sowie Magnesium. Zusätzlich solltest du darauf achten, jeden Tag 2 bis 3 Liter Wasser zu trinken. Eine basische, rohkostbetonte Ernährungsweise aus frischen Zutaten wirkt sich ebenfalls positiv auf unser Immunsystem aus.
Neben diesen eher allgemeinen Hinweisen, haben sich außerdem die folgenden Mittel und Maßnahmen als besonders effektiv bei Borreliose erwiesen:
- Darmreinigung zur effektiven Unterstützung des Immunsystems und Ausscheidung von Schadstoffen.
- Zur Ausleitung der Borrelien-Toxine, sollte man auf einen ausgeglichenen Säure-Basen Haushalt achten. Zur Stärkung der eigenen Abwehrkräfte sollte man daher eine Entsäuerung durchführen.
- Kardenwurzeltinktur, wirkt antibakteriell und antifugal und wird in der traditionellen Heilkunde häufig bei Infektionen wie Borreliose angewandt. Hier hat der bekannte Ethnobotaniker Dr. Wolf Dieter Storl einen besonderen Beitrag geleistet, indem er ein Buch über die Karde verfasst hat.
4. Die Klettenwurzel besitzt eine blutreinigende Wirkung und unterstützt den Körper so ebenfalls aktiv gegen Infektionen.
5. Weihrauch unterstützt den körpereigenen Stoffwechselprozess im Darm sowie in den Gelenken. Weihrauch-Kapseln sind daher ein ideales Supplement bei Borreliose.
6. Antioxidantien unterstützen nicht nur das Immunsystem beim Kampf gegen Eindringlinge und Schadstoffe von außen. Ihre entzündungshemmende Eigenschaft ist bei der Behandlung von Borreliose von äußerster Wichtigkeit. So kann sich beispielsweise auch die Einnahme von Astaxanthin – eines der stärksten und effektivsten Antioxidantien – positiv bei der Behandlung auswirken.
Welche Erfahrungen habt ihr mit der Einnahme von Naturheilmitteln in Bezug auf eine Borreliose gemacht? Wir freuen uns über eure Erfahrung in den Kommentaren.
Autor: Jens Jakob, Diplom-Biologe & Kräuterexperte
Übrigens handelt es sich nicht um einen Biß, wenn die Zecken Borrelien übertragen, sondern um einen Stich.
Der Bremsenkontakt erfolgte im Jahre 2003 auf der Insel Wolin. Es entstand die typische Wanderröte am Oberschenkel. Keiner dachte an Borrelien, dabei hatten doch die Nazis während des 2. Weltkriegs eine Bioforschungsstation auf Wolin, welche bei Bombenangriffen der Engländer zerstört wurde. Ein Jahr später schwoll ein Ellenbogengelenk schmerzhaft an und es bildete sich eine Beule mit Gewebewasser. Der Arzt diagnostizierte Überlastung und zog die Flüssigkeit mittels Kanüle heraus. Jahre später war das linke Knie so stark angeschwollen, dass ich nicht mehr laufen konnte. Wieder kam die Diagnose Überanstrengung. Erst im Jahr 2017 ergab sich zufällig bei einer Blutuntersuchung der Borrelienbefund. Da hatte ich schon alles durch, also auch Neuroborreliose mit Gedächtnisschwund, Orientierungsverlust und Wortfindungsstörungen. Dann begann ich die Kur mit speziellem Antibiotikum. Hier das Rezept: Eine Knoblauchknolle klein gehackt + ein halbes Glas Honig + ein halbes Glas Apfelessig und einem halben Glas Wasser. Zwei Wochen ins Dunkle stellen, dann abseien und mit Wasser verdünnt mehrmals täglich genießen. Du verlierst Deine Freunde, aber nach 6 Wochen auch die Borrelien. Zusatzkur mit Zistrosentee; Kurkuma gegen die Entzündungsherde und Kardenwurzelextrakt. Das jedes Jahr als Frühjahrskur. Wohl bekomm`s!
Hallo Lutz, vielen Dank für Deinen wertvollen Kommentar. So ein Erfahrungsaustausch ist super wichtig. Nur wer anfängt, sein eigener Arzt zu werden (und zu experimentieren), findet schlußendlich Heilung. Das ist auch meine persönliche Erfahrung. Ich wünsche Dir alles Gute und weiterhin gute Besserung (und die Freunde werden dann, weil sie in Dir ein Vorbild finden, auch wiederkommen) 🙂
Beste Grüße Jens Jakob (Dipl-Biologe und Inhaber der Herbathek)
Hallo. Bei meiner Wildkräuterausbildung habe ich gelernt dass der Japanische Knötterich ebenso gegen Borreliose helfen soll. Und ein Mohn-Zimt-Öl soll auch super wirken.
Hallo Lutz,
wenn ich schon Honig rieche, dann würgt es mich schon im Hals.Wein ich das einnehmen mußte, dann würde ich erbrechen.
Kann ich den Honig auch weglassen oder etwas anderes dafür nehmen?
Ich habe gerade Borreliose mit Wanderröte. Die Nervenschmerzen bekomme ich mit hochdosiert CDL weg.
Viele Grüße Ulrike
Hi Ulrike, sehr spannend!! Hat CDL nachhaltig bei dir geholfen?
Was heisst in deinem Fall, hochdosiert? Danke und liebe Grüße
Ulf
Hallo…Können Sie mir bitte sagen wie ich das verdünnen soll? Mischverhältnis? Wieviel Wasser wieviel vom Saft? LG
Hallo, vielen Dank für das Rezept. Wie ist die genaue Dosierung? Nimmt man 1 TL oder ! EL pro Glas und wie oft am Tag sollte man davon trinken?
Vielen Dank und beste Grüße
Besonders wirksam hat sich bei mir korianderkraut erwiesen, 100g aufwärts. Olivenblattextrakt und bohnenkraut ebenfalls. Ansonsten clean eating und viel Bewegung (lange hundespaziergaeng) und alles was auch gegen bakterielle infektionen angewandt wird: Kapuzinerkresse, Senf, chili, … .
Mit diesen Maßnahmen konnte ich keine heilung erziehlen. Der Magen-darm-trakt hat grenzen gesetzt.
Aktuell versuche ich karde + buhner kraeuter seit etwa 2 wochen.
Hallo zusammen ich bin Heiplraktiker und habe mich seit 5 Jahren selber mit Borreliose rumgeschlagen und alles versucht.
Leider hat mit die Kardenwurzeltinktur nur am Anfang geholfen. Ich habe dann auf Katzenkralle umgestellt die bei mir mehr erleichterung brachte. Anscheinend lässt die Wirkung nach einer gewissen Zeit nach oder die Borrelien gewöhnen sich daran.
Was aber bei mir den entscheidenenden Durchbruch gebracht hat war folgende Therapie:
– Schwermetalle raus
– Katzenkarlle / Karde
– Zink + Vitamin C
– Vitazapper mit R-BOR (Borrelioseprogramm)
– Bei EBV mit R-BOR2 ergänzen
Ich war nach 3 Monaten wieder fit. Inzwischen wende ich die Therapie auch bei mienen Patienten an.
PS: Achtung der Vitazapper hat sehr viel Leitung und es kann zu Herxheimer Reaktionen kommen!
Lieber Klaus, vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrung. gerne schalte ich Deinen Kommentar frei, damit andere Betroffene davon profitieren können. Liebe Grüße aus Berlin aus der Herbathek. Jens Jakob
Hallo Klaus,
bist du Beschwerdefrei geworden? Und wenn ja, bist du es immer noch?
Danke und Grüße
Ulf
Hallo,
Kann man wilde Karde auch bei Kindern anwenden (13j). Bei mir hat es geholfen, hatte vor 4 Jahre eine Wanderröte und eine Nacht grippeartige Symptome.
Habe danach ca. drei Wochen die Karde genommen. Jetzt hat mein Sohn die Wanderröte nach einem Zecken- Stich.
Danke und liebe Grüße
Julia
Lieber Klaus, ja ist auch gut für Kinder. Da erst 13 vielleicht etwas schwächer dosieren. Beste Grüße aus der Herbathek
Danke fuer den tollen Artikel, der macht Mut!
In Australia wurde Bidens/Cobblers Peg (Bidens pilosa) dafür gut angewendet.
Mein Bauchgefuehl hat auch gesagt, Leber unterstützen, Schwermetalle raus. Clean diet. Basisch. Das tut gut hier zu lesen und bestaetigt zu bekommen.
Ich hab gerade die Wanderroete und seit gestern die schlimmsten Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. Und dadurch Uebelkeit, konnte nichts essen.
Hab Cats Claw und P’au Darco hier als Tee, freut mich das hier zu lesen.
Und ich hab eine Powertube, die mit Frequenzen arbeitet, die hat das Leid schon etwas beschwichtet und weiss, dass es langfristige bei solche Sachen hilft.
Im groessten Leid hab ich mich ermutigt Chi Kung Pore Breathing zu machen und Chi Kung warm up exercise…das war viel Uberwindung, weil so viel Schwaeche, aber das hat begonnen was zu veraendern. Dann langsames Yoga und Atem. Merke mein Nervensystem und Koerper spricht gut darauf an, um die Spannungen zu loesen. Weil, wow, sind das Schmerzen!
Von dem Knoblauch Mix hab ich schon mal gehoert. Eine Freundin probiert das gerade aus.
Danke fuer all die Kommentare und Hinweise. Das macht echt Mut!
Immunsystem unterstützen.
Sehe es als Katalisator fuer mehr das zutun, was ich eh schon weiss bringt Heilung und Gleichgewicht. Aber jetzt ist der innere Schweinehund quasi gezwungen den Weg frei zu machen. Weil auf langfristige Symptome hab ich keine Lust.
Danke.
Durch eure Worte hat sich was Angst aufgeloest. Und mein Bauchgefuehl wurde gestaerkt.
Koennen dran wachsen!
Fuer mich sind Wochen Antibiotika keine Option.
Liebe Caro, vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen. Das ist wichtig und hilfreich für andere. Liebe Grüße aus Berlin
Hallo Klaus, könnten wir einmal miteinander telefonieren?
Ich bin schwer erkrankt und wäre um jede Hilfe sehr sehr dankbar
Hallo, ich bin auf Antibiotika allergisch. Und nun auf der Suche nach Alternativen.
Ich würde Ende Juli gestochen. In die Kniekehle. Irgendwann war das rot und juckte etwas. Da bin ich zum Hausarzt. Der war sich nicht sicher, ob es eine Zecke ist. Man kann die Antikörper ja erst Wochen danach im Blut nachweisen.
Am 8.9. dann das Ergebnis. Eine frische Borreliose.
Ich kuriere zur Zeit noch eine Pilzinfektion aus. (Viel Stress in der Arbeit).
Da kann ich mir nicht noch das Antibiotikum drauf tun. Dann geht ja alles doppelt und dreifach wieder von vorne los.
Und das ist schlimmer, als der Zeckenbiss.
Ab gesehen davon, fliege ich in 3 Tagen nach Gran Canaria.
Dort werde ich mich mein Immunsystem stärken.
Nun brauche ich Alternativ Medizin, die ich mitnehmen kann.
Besten Dank.
Liebe Carmen, ich bin auch generell gegen Antibiotika, aber hier würden Sie in der Tat helfen. Da Du sie nicht verträgst, würde ich Dir unsere Kardenwurzel empfehlen. die empfiehlt ja Dr. Storl generell zur Behandlung von Borreliosee: https://www.herbathek.com/bio-heilkraeuter-tees-gewuerze/kraeuter-extrakte/kraeuter-elixiere/kardenwurzel-kraeuterbitter-bio-100ml
Viel Erfolg damit. Lieber Gruß aus der Herbathek. Jens Jakob
Hallo, mein Sohn hatte vor 2 Wochen einen zeckenstich, nun gebe ich ihm
cdl, Knoblauch, zink, vit.d, Mikronährstoffe von La vita, kardenwurzelextrakt von Dr.storl, notakehl d5, zeolith, bärlauchtinktur,
Aber leider wird die Wanderröte nur noch größer… Sie ist von einem 2 Euro Stück zu einer Erwachsenen Handfläche gewachsen. Habt ihr noch einen Tip für mich? Bzw.wie lange kann ich weiter Herumexperimentieren? Ich würde mir so sehr wünschen, dass es ohne Antibiotika klappt. Sonst ist er top fit.
Hallo Ela, das klingt nicht gut. Ich bin der letzte, der jemals zu Antibiotika raten würde und würde es selber nur im äußersten Notfall nehmen. Aber glaube mir, damit ist nicht zu scherzen und nach unserer Erfahrung hilft jetzt leider nur Antibiotikum. Und dann an den Darmaufbau denken mit probiotischen Bakterien (https://www.herbathek.com/nahrungsergaenzungsmittel/probiotika/omni-biotic-10), mind. 2 Monate lang, eher mehr. Dann ist der Darm wieder hergestellt. Ich würde da nicht länger rumexperimentieren. Nach meiner Erfahrung setzt man vor allem die Kardenwurzel dann ein, wenn Antibiotika nicht mehr helfen (also nach ca 1/2 Jahr), was natürlich nicht heißt, daß sie jetzt nicht helfen würden. Aber wie gesagt, gerade wenn das ja nicht anzuschlagen scheint, würde ich ausnahmsweise den konservativen Weg vorschlagen. Viel Erfolg und schreib gerne wie es weitergeht. Lieber Gruß. Jens (Herbathek)
Erstmal vielen Dank für die wertvollen Tipps, auch wenn die Kommentare aus dem letzten Jahr stammen.
Ich hatte innerhalb von zwei Tagen (einige Wochen nach dem Zeckenstich) plötzlich sehr heftige Schmerzen im linken Brustkorb, so dass ich mich in die Notaufnahme eines Krankenhauses bringen ließ, weil ich an einen Herzinfarkt dachte.
Nach einer Woche mit heftigsten Schmerzen und vielen Untersuchungen (der Rücken brannte wie Hölle) bekam ich die Diagnose der Neuroborelliose, dann auch Taubheitsgefühle und eine Gesichtslähmung (Bannwarth-Syndrom). Die Nerven zwischen den Rippen waren/sind entzündet. Die Schmerzen waren unerträglich, nur mit Opiaten/Morphin aushaltbar. Ehrlich gesagt war ich da froh, dass sie mich mit Antibiotika behandelt haben. Ich war drei Wochen im Krankenhaus, bin nun seit zwei Wochen zuhause. Tagsüber ist es wieder aushaltbar, nachts gebe ich mir noch „die Dröhnung“. Die Gesichtslähmung ist Gott sei Dank schon vollständig zurück gegangen.
Ich bin mit gutem Immunstatus in das Geschehen hineingekommen, nehme auch regelmäßig einiges an Nahrungsergänzungsmitteln, brauche nun aber noch Spezielles gegen die Borrellien und für den Darmaufbau. Daher bin auf dieser Seite gelandet, denn bisher war ich noch nicht in der Lage zu recherchieren.
Ich habe habe auch mit Bioresonanz begonnen (die Borrelien sind wohl noch aktiv), begleitet mit einem geliehenen Zapper für die tägliche Behandlung.
Ich möchte darauf hinweisen, dass sich bei Kindern und bei Erwachsenen (bei EW nur im Genitalbereich) statt einer Wanderröte ein Lymphozytom bilden kann. Wenn ich das mal eher gewusst hätte!
Ich werde es nun einmal mit einigen der hier vorgeschlagenen Mitteln zur Weiterbehandlung versuchen. Hat jemand Erfahrungen mit kolloidalem Silber? An CDL traue ich mich in meinem jetzigen Zustand ohne vorherige Erfahrung nicht recht heran.
Liebe Anja, das klingt ja schrecklich. Da hast Du ja die Hölle durchgemacht. Freut mich sehr, daß es wieder besser geht. Ganz ehrlich würde ich selber bei frühzeitigem Erkennen auch zu Antibiotika greifen. Das scheint im ersten SChritt, halt dann wenn es noch geht, eine wirklich wichtige Medikation zu sein. Später, wenn es für A. zu spät ist, dann sind aber die genannten PRodukte sinnvoll und auch, so wie Du richtig machst, zur Nachbehandlung. Dann halte uns hier gerne auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Veilleicht möchten noch andere auf Deinen Kommentar eingehen? Liebe Grüße und viel Gesundheit von der Herbathek