Jedes Jahr sind alleine in Deutschland etwa 100.000 Menschen von der Krankheit Borreliose betroffen. Dabei dürfte die Zahl der Betroffenen sogar noch deutlich höher liegen, da die vielfältigen Symptome von Borreliose im Rahmen einer Untersuchung gar nicht der Krankheit zugeschrieben werden. Doch was ist Borreliose überhaupt? Wikipedia schreibt dazu:

Borreliose ist eine allgemeine Bezeichnung für verschiedene Infektionskrankheiten, die durch Bakterien der Gattung Borrelia (umgangssprachlich Borrelien) aus der Gruppe der Spirochäten ausgelöst werden.

Die häufige Bezeichnung Lyme-Borreliose geht auf die amerikanischen Orte Lyme und Old-Lyme im Staat Connecticut zurück. Hier wurde in den Jahren 1974/1975 das erste Mal ein Zusammenhang zwischen Gelenkerkrankungen bei Kindern und den Zeckenbissen hergestellt.

Wie kann man sich anstecken?

Umgangssprachlich wird Borreliose häufig auch als Zecken-Krankheit betitelt. Grund ist, dass die Krankheit vor allem durch den Biss einer Zecke auf den Menschen, sowie alle anderen Säugetiere und Vögel übertragen werden kann. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

Kann man Borreliose nur von Zecken bekommen?

Früher ging man davon aus, dass man sich ausschließlich vom Biss einer Zecke mit Borreliose infizieren konnte. Inzwischen geht man davon aus, dass auch der Biss der Zeckenlarve, sowie Stiche von infizierten Stechmücken und Pferdebremsen ansteckend sind.

Borreliose Prävention: So können Sie das Risiko eines Zeckenbisses minimieren

Es gibt immer noch viele Menschen, die hartnäckig behaupten, dass Zecken auf Bäume klettern und sich von dort auf ihre „Opfer“ fallen lassen. Dies stimmt nicht. Zecken warten an Grashalmen, Sträuchern, Zweigen und im Unterholz und warten darauf, dass sie sich von einem Warmblütler im Vorbeigehen abstreifen lassen können.

So kommen wir gleich zum nächsten Mythos – die richtige Kleidung. Denn auch mit der richtigen Kleidung können Sie sich nicht 100%ig vor Zecken schützen. Und mal ehrlich: Wer will im Sommer schon zu jeder Zeit mit langer Hose, Gummistiefeln und langärmlichem Shirt herumlaufen?

Wenn Sie zur Abwehr von Zecken nicht zu chemischen Produkten und den damit verbundenen Nebenwirkungen greifen möchten, haben wir einen effektiven und natürlichen Tipp der obendrein auch noch frei von Nebenwirkungen ist: Kokosöl.

Effektive Abwehr von Zecken mit Kokosöl bei Mensch und Tier

Kokosöl ist aufgrund der enthaltenen Fettsäure „Laurinsäure“ ein effektiver Schutz vor Zecken. In konkreten Labortests konnten Mitarbeiter der FU Berlin den abstoßenden Effekt von Kokosöl auf Zecken nachweisen.

Trug man das Kokosöl auf die Haut auf, versuchten bis zu 88% der Versuchszecken das Weite zu suchen. Dabei konnte sogar beobachtet werden, dass sich die auf die bereits behandelte Haut gesetzten Zecken so schnell wie möglich herunterfallen ließen. Dabei hielt die Wirkung des Kokosöls auf der Haut sechs Stunden  an, was eine deutlich längere Wirkung ist als andere Mittel gegen Zecken.

Anwendung von Kokosöl gegen Zecken

Die Anwendung des Kokosöls ist denkbar einfach: Sobald Sie etwas von dem Öl auf die Handfläche nehmen, schmilzt das Öl und kann wie ein Körper-Öl direkt auf die Haut aufgetragen. Dabei entfaltet es einen angenehmen Duft, desinfiziert und pflegt ihre Haut.

Kokosöl schützt jedoch nicht nur den Menschen. Auch Hunde und Katzen können mit Kokosöl effektiv vor Zecken geschützt werden. Verteilen Sie zur Abwehr kurz vor dem Spaziergang etwas Öl auf den Ohren, dem Kopf, Hals, Bauch, Rücken und den Beinen ihres Tieres. Wiederholen Sie diese Anwendung täglich für etwa ein bis zwei Wochen. Im Anschluss können Sie auf eine Behandlung alle paar Tage umstellen.

Zum Kokosöl

Borreliose Symptome

Borreliose entwickelt sich schleichend und durchläuft ohne Behandlung in der Regel drei Stadien. Als typisches Anzeichen kommt sogenannten Wanderröte (Erythema migrans). In diesem Fall kann man wenige Tage bis hin zu Wochen nach der Infektion eine kreis- oder ringförmige rote Hauterscheinung um den Biss herum erkennen. Die Wanderröte breitet sich langsam von der Stichstelle her aus und verschwindet in der Regel spontan.

Neben der Wanderröte kann es im ersten Stadium der Krankheit häufig zu weiteren Symptomen kommen wie zum Beispiel: Schwäche, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Fieber, Lymphknotenschwellungen oder auch einer Bindehautentzündung.

In den weiteren Krankheitsstadien können zudem neben grippeähnlichen Symptomen auch Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden und erhöhte Müdigkeit hinzukommen.

Aufgrund der vielfältigen Symptome und der nicht immer erkennbaren bzw. auftretenden Wanderröte wird Borreliose vom Hausarzt häufig nicht als solche erkannt und daher falsch oder erst sehr spät behandelt. Häufig wird hier sogar – ungeachtet der Nebenwirkungen – auf eine Antibiotikakur von vier bis hin zu sechs Wochen gesetzt.

Ist eine Antibiotika-Einnahme von sechs Wochen bei Borreliose wirklich sinnvoll?

Die (langfristige) Einnahme von Antibiotika wirkt sich extrem negativ auf unsere Darmflora und somit auf unser gesamtes Immunsystem aus. Mit einem angegriffenen und geschwächten Immunsystem hat unser Körper nicht genügend Kraft sich gegen die Borrelien effektiv zur Wehr zu setzen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Beeinträchtigung unserer Darmflora weitere Probleme, mit denen unser Körper zusätzlich belastet wird.

Dies wird auch durch die Aussage von Doktor Ronald D. Whitmont. Arzt und Heilpraktiker, deutlich:

„Antibiotika heilen keine Infektionen. Dies ist – sogar unter Ärzten – eine oft existierende Fehlannahme.“

Außerdem, sagt Dr. Whitmont:

Im Falle der Borreliose sind jedoch oft weder die Antibiotika noch die Immunantwort des Kranken ausreichend, um die Borrelien zu dezimieren. Der fortgesetzte Gebrauch von noch stärkeren und immer länger dauernden Antibiotika-Therapien schwächt nur das Immunsystem und erlaubt es der Infektion, sich noch tiefer in den Organen festsetzen zu können.

Ist Borreliose-Behandlung ohne Antibiotika möglich?

Inzwischen gibt es eine Vielzahl an alternativen und Borreliose erfahrenen Therapeuten, die Sie bei einer Behandlung ohne Antibiotika unterstützen. Im Zentrum steht dabei in der Regel den Körper bestmöglich zu versorgen und zu unterstützen, dass er sich dem anstrengenden Kampf gegen die Borrelien stellen kann.

Welche Mittel aus der alternativen Medizin helfen bei Borreliose?

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass der Körper mit genügend Nährstoffe und Vitamine versorgt wird. Dazu zählen vor allem Vitamin-D, Vitamin-B sowie Magnesium. Zusätzlich sollten Sie darauf achten jeden Tag 2 bis 3 Liter Wasser zu trinken. Eine basische, rohkostbetonte Ernährungsweise aus frischen Zutaten wirkt sich ebenfalls positiv auf unser Immunsystem aus.

Neben diesen eher allgemeinen Hinweisen, haben sich außerdem die folgenden Mittel und Maßnahmen als besonders effektiv bei Borreliose erwiesen:

  1. Darmreinigung zur effektiven Unterstützung des Immunsystems und Ausscheidung von Schadstoffen.
  2. Zur Ausleitung der Borrelien-Toxine, sollten Sie auf einen ausgeglichenen Säure-Basen Haushalt achten. Zur Stärkung der eigenen Abwehrkräfte sollten Sie daher eine Entsäuerung durchführen.
  3. Kardenwurzeltinktur, wirkt antibakteriell und antifugal und wird in der traditionellen Heilkunde häufig bei Infektionen wie Borreliose angewandt.
  4. Die Klettenwurzel besitzt eine blutreinigende Wirkung und unterstützt den Körper so ebenfalls aktiv gegen Infektionen.
  5. Weihrauch unterstützt den körpereigenen Stoffwechselprozess im Darm sowie in den Gelenken. Weihrauch-Kapseln sind daher ein ideales Supplement bei Borreliose.
  6. Antioxidantien unterstützen nicht nur das Immunsystem beim Kampf gegen Eindringlinge und Schadstoffe von außen. Ihre entzündungshemmende Eigenschaft ist bei der Behandlung von Borreliose von äußerster Wichtigkeit. So kann sich beispielsweise auch die Einnahme von Astaxanthin – eines der stärksten und effektivsten Antioxidantien – positiv bei der Behandlung auswirken.
Zur Kardentinktur

 

Welche Erfahrungen haben Sie  mit der Einnahme von Naturheilmitteln in Bezug auf eine Borreliose gemacht? Wir freuen uns über Ihre Erfahrung in den Kommentaren.