Vogelmiere, Kraut geschnitten, konventionell-50g
4,99 €*
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
- Stellaria media, seit dem Mittelalter in europäischen Kräuterbüchern verzeichnet
- Traditionell im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel genannt
- Eines der ersten Frühjahrskräuter des Jahres
- Wegen ihres hohen Vorkommens auch als "Hühnerdarm" oder "Mäuredarm" bekannt
- In der Volksheilkunde überliefert als äußerliche Anwendung, etwa in Form von Umschlägen im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden
Name: Vogelmiere (Englisch: Chickweed)
Lateinischer Name: Stellaria media
Produktform: Kraut, geschnitten
Zutaten: 100 % Vogelmierekraut, aus konventionellem Anbau
Vogelmiere gehört zu den unscheinbarsten, aber vielseitigsten Wildkräutern Europas. Trotz ihrer geringen Größe und ihres bescheidenen Auftretens gilt sie seit Jahrhunderten als geschätztes Wildgemüse und Heilkraut. Besonders als frisches Frühjahrskraut ist sie aus der traditionellen Kräuterküche kaum wegzudenken.
Verwendung und Wirkung
Als Tee: Das getrocknete, geschnittene Kraut eignet sich für einen milden, unaufdringlichen Kräutertee, der sich gut mit anderen einheimischen Wildkräutern kombinieren lässt. Weitere Hinweise zur Zubereitung finden Sie im Tab "Zubereitung".
Als Wildgemüse: Mit ihrem milden, leicht nussigen Geschmack ist Vogelmiere ein klassisches Wildgemüse - roh im Salat, kurz gedünstet als Gemüsebeilage oder frisch aufs Butterbrot. Sie harmoniert gut mit Frühlingskräutern wie Bärlauch, Giersch oder Löwenzahn.
Als Unterstützung in der Naturheilkunde: Vogelmiere findet sich seit Jahrhunderten in traditionellen Kräuterbüchern, insbesondere im Zusammenhang mit überlieferten Frühjahrskuren, bei denen frisches Wildgrün nach dem Winter geschätzt wurde. Weitere Informationen finden Sie im Tab "Anwendungsgebiet".
Über die Pflanze
Vogelmiere (Stellaria media) ist eine einjährige, niederliegende bis aufsteigende Pflanze aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie wird 10 bis 30 cm hoch und bildet zarte, gegenständige, eiförmige Blätter. Charakteristisch sind ihre kleinen, weißen Blüten mit fünf tief eingeschnittenen Blütenblättern, die auf den ersten Blick wie zehn Blütenblätter wirken. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die feine, einreihige Haarleiste am Stängel.
Weitere Bezeichnungen: Im Volksmund trägt die Vogelmiere zahlreiche Namen wie Hühnerdarm, Mäuredarm, Hühnermiere oder Sternmiere - Bezeichnungen, die sich meist auf ihre Beliebtheit als Vogel- und Hühnerfutter beziehen.
Vorkommen und Sammelzeit: Vogelmiere ist in Europa und weiten Teilen der gemäßigten Zonen heimisch und gilt als äußerst anspruchslos. Sie wächst bevorzugt auf feuchten, nährstoffreichen Böden, findet sich in Gärten, auf Äckern und an Wegrändern und ist fast ganzjährig anzutreffen, mit einem Erntehöhepunkt im zeitigen Frühjahr.
Historische Wurzeln: Vogelmiere zählt zu den ältesten bekannten Wildkräutern Europas und wird bereits in mittelalterlichen Kräuterbüchern erwähnt. Als eines der ersten grünen Kräuter, die im Frühjahr verfügbar waren, spielte sie traditionell eine wichtige Rolle in der bäuerlichen Frühjahrsküche, lange bevor Gemüse aus dem eigenen Garten geerntet werden konnte.
Hauptbestandteile:
- Vitamin C: Einer der namensgebenden Inhaltsstoffe frischer Wildkräuter, natürlicherweise in Vogelmiere enthalten.
- Saponine: Pflanzliche Verbindungen, die in der traditionellen Kräuterkunde Beachtung finden.
- Flavonoide: Sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativen Eigenschaften.
- Schleimstoffe: Tragen zur milden, sämigen Konsistenz frischer Vogelmiere bei.
- Mineralstoffe (u. a. Kalium, Kalzium, Eisen): Natürliche Bestandteile, die Vogelmiere seit jeher als nahrhaftes Wildgemüse auszeichnen.
Herbathek steht für höchste Qualität
Alle Produkte, die Sie bei Herbathek kaufen können, sind exklusiv ausgewählt und von höchster Qualität. Unsere Vogelmiere stammt aus konventioneller Landwirtschaft und wird laboranalytisch auf Reinheit und Qualität geprüft - ohne künstliche Zusätze, Aromen oder Konservierungsstoffe.
Herkunft: Unser geschnittenes Vogelmierekraut stammt aus konventionellem Anbau.
Sorgfältige Verarbeitung: Während des gesamten Ernte- und Verarbeitungsprozesses wird auf einen behutsamen Umgang mit der Pflanze geachtet, damit ihre natürlichen Eigenschaften bestmöglich erhalten bleiben.
Vogelmiere (Stellaria media) ist seit dem Mittelalter in europäischen Kräuterbüchern verzeichnet und wurde dort traditionell mit dem Stoffwechsel in Verbindung gebracht.
Als eines der ersten Frühjahrskräuter, die bereits im zeitigen Frühjahr wachsen, war sie fester Bestandteil klassischer Frühjahrskuren.
In der Volksheilkunde wurde sie zudem äußerlich, etwa als Umschlag, bei Gelenkbeschwerden überliefert.
2 Teelöffel Vogelmiere mit einer Tasse heißem Wasser (mind.80°C) übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und bis zu 3 Tassen täglich trinken.
Hinweis: In der Schwangerschaft sollte auf die Anwendung verzichtet werden.
Anmelden