Johanniskraut, geschnitten, bio-50g
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- 100 % naturrein in zertifizierter Bio-Qualität
- Traditionelle Schutzpflanze der europäischen Volkskultur
- Mit Liebe von Hand verarbeitet in unserer Berliner Kräutermanufaktur
- Traditionelles Sonnenwendkraut
- Labor-geprüfte Reinheit und verlässliche Produktsicherheit
Name: Johanniskraut (Englisch: St. John's Wort)
Lateinischer Name: Hypericum perforatum
Produktform: Kraut, geschnitten
Zutaten: 100 % Johanniskraut (Hypericum perforatum), geschnitten, aus kontrolliert biologischem Anbau
Johanniskraut ist die bekannteste Mittsommerpflanze der europäischen Kräuterkunde. Sein Name leitet sich vom Johannistag am 24. Juni ab, um die Sommersonnenwende öffnet die Pflanze ihre leuchtend gelben Blüten.
Verwendung
Als Tee: 2 gehäufte Teelöffel Johanniskraut mit 250 ml siedendem Wasser übergießen und 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Weitere Hinweise zur Zubereitung finden Sie im Tab "Zubereitung".
Traditionelles Sonnenwendkraut: Johanniskraut zählt zu den Kräutern, die in der europäischen Kräuterkunde seit der Antike geschätzt werden und traditionell im Zusammenhang mit Licht und Wärme genannt werden. Weitere Informationen zur Anwendung finden Sie im Tab "Anwendungsgebiet".
Über die Pflanze
Hypericum perforatum gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae). Die zarten, leuchtend gelben Blüten mit ihren charakteristisch punktierten Blättern (perforatum = "durchlöchert", nach den durchscheinenden Öldrüsen im Blatt) blühen bevorzugt um die Sommersonnenwende.
Weitere Bezeichnungen: Johanniskraut wird im Volksmund auch als Teufelsflucht, Herrgottsblut oder Hexenkraut bezeichnet.
Historische Wurzeln: Johanniskraut wird bereits in der Antike von Dioskurides, Plinius Secundus und Galen erwähnt. Im Mittelalter war es eine der geschätzten Pflanzen des Arztes Paracelsus. Johanniskraut galt zudem als Schutzpflanze: Bauern hängten es in den Stall, um das Vieh zu schützen, in Häusern wurde es ans Fensterkreuz gehängt, ein Brauch, der der Pflanze ihren volkstümlichen Namen "Teufelsflucht" einbrachte.
Hauptbestandteile:
- Hyperforin und Hypericin: Namensgebende Inhaltsstoffe, die in der Forschung intensiv untersucht werden
- Flavonoide: Polyphenolische Pflanzenstoffe, typisch für viele Kräuter
- Ätherisches Öl: Verantwortlich für das charakteristische Aroma
- Gerbstoffe: Sekundäre Pflanzenstoffe mit adstringierenden Eigenschaften
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Geschichte:
Das Johanniskraut ist die bekannteste typische Mittsommerpflanze der Heilpflanzen. Selbst sein Name leitet sich vom Johannistag, am 24. Juni ab. In den Tagen um die Sommersonnenwende öffnet das Johanniskraut seine leuchtend gelben Blüten. Wie kaum eine andere Pflanze ist diese Heilpflanze mit der Sonne assoziiert, dessen Kraft sie an den längsten Tagen des Jahres aufnimmt, um sie in den dunkleren Tagen des Winters an uns Menschen abzugeben. Das Johanniskraut bringt wärmende Sonnenstrahlen in depressive Gemüter. Es wird schon in der Antike von Dioskurides, Plinius Secundus und Galen lobend erwähnt. Im Mittelalter war es eine der geschätzten Pflanzen von Paracelsus, der es vor allem aufgrund seiner wundheilenden und blutreinigenden Fähigkeiten empfahl.
Auch die Verbindung zwischen Johanniskraut und Licht spielte schon damals eine wichtige Rolle. Schon im Mittelalter wurde das Johanniskraut gegen Melancholie verwendet, was aber in Vergessenheit geriet, bis die Schulmedizin in den 1970er Jahren die antidepressive Wirkung in wissenschaftlichen Studien bewies. Seitdem ist Johanniskraut das wichtigste pflanzliche Antidepressivum. Die lichtsensibilisierende Wirkung des Johanniskrautes wurde zuerst bei Weidetieren beobachtet, die größere Mengen Johanniskraut gefressen hatten und daraufhin weiße Flecken auf dem Fell bekamen, die so genannte Lichtkrankheit.
Außerdem galt das Johanniskraut als Schutz vor Dämonen. Es wurde von Bauern in den Stall gehängt, um das Vieh vor Dämonen zu beschützen. In den Häusern der Menschen hängte man es ans Fensterkreuz, um böse Geister abzuwehren. Sein Name "Teufelsflucht" leitet sich von dieser Anwendung ab, denn sogar der Teufel soll angeblich vor dem Johanniskraut flüchten. Mit einem Kranz aus Johanniskraut, den man auf das Dach warf, wurde früher das Haus vor Blitzschlag geschützt. Zur Vertreibung eines Gewitters wurde etwas Johanniskraut auf den Herd gestreut oder im Ofen verbrannt. Bei den mittsommerlichen Tänzen um das Johannisfeuer trugen die Mädchen Kränze aus Johanniskraut.
Die klassische Kräuterheilkunde und die moderne anthroposophische Medizin betrachten das Johanniskraut jedoch als Heilpflanze, die das Sonnenlicht des Hochsommers speichern kann, um die Freude des sonnigen Sommers dann im trüben Winter abzugeben und die Gemüter zu erhellen und zu erwärmen. So betrachtet kann man statt käuflicher Präparate auch durchaus einen Johanniskraut- Tee trinken.
Hinweis: Kein Arzneimittel. Dieses Produkt dient nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten. Sprechen Sie vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie andere Medikamente einnehmen, hormonell verhüten oder schwanger sind bzw. stillen.
Wichtiger Sicherheitshinweis: Johanniskraut kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen, unter anderem hormoneller Verhütungsmittel (Anti-Baby-Pille).
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1-2 Teelöffel mit 250 ml heißem Wasser (80°C) übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen & trinken.
Alternativ: 2 gehäufte Teelöffel Johanniskraut mit 1/4l Wasser siedendem Wasser übergießen und 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen, 3 Tasse täglich.
Johanniskraut (Hypericum perforatum) gehört zu den leuchtendsten Symbolen der europäischen Kräuterwelt. Seine goldgelben Blüten öffnen sich zur Zeit des Mittsommers und haben diesem Kraut seinen Ruf als „Pflanze des Lichts“ verliehen.
Seit Jahrhunderten wird es in Kloster- und Bauerngärten geschätzt - nicht nur wegen seines warmen, aromatisch-grasigen Duftes, sondern auch als Ausdruck von sommerlicher Fülle und Lebenskraft.
Sein leicht herbes, sonnendurchwirktes Aroma verleiht jeder Mischung eine besondere Tiefe und harmonische Wärme - ideal für entspannte & ruhige Momente.
Johanniskraut zählt zu den bekanntesten Kräutern der europäischen Sommersonnenwende-Tradition. Traditionell überliefert:
- Als Sonnenwendkraut, das an den längsten Tagen des Jahres gesammelt wurde
- Im Zusammenhang mit Licht, Wärme und einem heiteren Gemüt in der überlieferten Volksheilkunde genannt
- Als Schutzpflanze, die traditionell an Fenster und Stalltür gehängt wurde
Hinweis: Kein Arzneimittel. Die beschriebene traditionelle Anwendung beruht auf der volksmedizinischen Überlieferung.
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1 - 10 von 11 Bewertungen
24. April 2023 10:48
Gute Qualität. Der Tee erzielt bei regelmäßiger Anwendung seine Wirkung.
4. März 2023 08:41
?
19. Januar 2019 15:01
Super produkt
22. Dezember 2017 11:38
Sehr gut
Super Qualität und super schnelle Lieferung. Herzlichen Dank
19. Januar 2017 12:49
Alles supi
Leckerer Tee und der Preis ist vollkommen in Ordnung...
17. Januar 2017 18:51
Sehr zufrieden
Ausgezeichnete Qualität, schnelle Lieferung, umwerfender Service!
19. September 2016 14:33
schnelle Lieferung, sehr gute Qualität
schnelle Lieferung, sehr gute Qualität; Ich verwende dieses Kraut für die Nieren-Teemischung nach Rudolf Breuss und bin super zufrieden!
18. März 2016 11:05
sehr gut!
Mit der angebotenen Qualität bin ich sehr zufrieden. Sowohl der Verkauf im Online-Shop, als auch vor Ort klappt reibungslos. Vielen Dank!
27. Januar 2016 19:24
sehr gute Teemischung,hilft super
super Qualität ,immer wieder gerne
9. April 2015 09:31
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