Ackerschachtelhalm/ Zinnkraut, geschnitten, bio-50g
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- 100 % naturrein in zertifizierter Bio-Qualität
- Frei von künstlichen Zusätzen, Aromen und Konservierungsstoffen
- Mit Liebe von Hand verarbeitet in unserer Berliner Kräutermanufaktur
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Name: Ackerschachtelhalm / Zinnkraut (Englisch: Field Horsetail / Common Horsetail)
Lateinischer Name: Equisetum arvense L.
Produktform: Kraut (Sommertriebe), getrocknet, geschnitten
Zutaten: 100 % getrocknetes Ackerschachtelhalmkraut aus kontrolliert biologischem Anbau
Kaum ein anderes Kraut verbindet die Kräuterkunde so unmittelbar mit der Erdgeschichte wie der Ackerschachtelhalm: Seine Verwandten bevölkerten die Erde bereits lange vor den Dinosauriern. Das robuste, kieselsäurereiche Kraut trägt seinen volkstümlichen Namen Zinnkraut bis heute und ist fester Bestandteil europäischer Kräutertraditionen.
Verwendung und Wirkung
Als Tee: Für einen kräftigen Aufguss der geschnittenen Sommertriebe empfiehlt sich ein längeres Köcheln, damit sich die Inhaltsstoffe des harten Krauts gut lösen. Zinnkraut zählt aufgrund seines hohen Kieselsäuregehalts zu den Kräutern, die in der Volksmedizin traditionell im Zusammenhang mit Haut, Haaren und Bindegewebe genannt werden. Weitere Hinweise zur Zubereitung finden Sie im Tab "Zubereitung".
Äußerliche Anwendung: Ein abgekühlter Aufguss lässt sich auch als Haarspülung oder als Zusatz für ein Fußbad verwenden, eine traditionelle Form der Kräuteranwendung, die seit Langem Teil überlieferter Pflegerituale ist.
In Mischungen: Zinnkraut harmoniert gut mit anderen heimischen Kräutern wie Birkenblättern oder Brennnessel und wird in solchen Kombinationen traditionell im Zusammenhang mit Bindegewebe genannt. Weitere Informationen zur Anwendung finden Sie im Tab "Anwendungsgebiet".
Über die Pflanze
Equisetum arvense zählt zu den letzten lebenden Vertretern einer Pflanzengruppe, die bereits vor über 300 Millionen Jahren existierte, als baumartige Formen erreichten frühe Schachtelhalme damals Wuchshöhen von bis zu 30 Metern. Die heutige Art bringt im Frühjahr zunächst unscheinbare, bräunliche Sporentriebe hervor, gefolgt von den grünen, ineinander gesteckt wirkenden Sommertrieben. Ihre namensgebenden, gliederartig aufgebauten Stängel unterscheiden Schachtelhalme von nahezu allen anderen heute bekannten Pflanzenfamilien.
Weitere Bezeichnungen: Katzenwedel, Pferdeschwanz, Schaftheu, Scheuerkraut oder Fegekraut sind gebräuchliche Volksnamen für dieses Kraut.
Vorkommen und Sammelzeit: Ackerschachtelhalm ist auf der gesamten nördlichen Erdhalbkugel verbreitet und findet sich bevorzugt auf feuchten, lehmigen Böden. Geerntet werden ausschließlich die sterilen, grünen Sommertriebe zwischen Juni und August.
Historische Wurzeln: Der Name Zinnkraut geht auf eine handwerkliche Nutzung im Mittelalter zurück, die rauen, kieselsäurehaltigen Stängel eigneten sich hervorragend zum Polieren von Zinngeschirr und Metallwaren. Diese praktische Anwendung war über Jahrhunderte ebenso verbreitet wie die Nutzung als Kräuterpflanze und machte Ackerschachtelhalm zu einem festen Bestandteil des ländlichen Alltags.
Hauptwirkstoffe:
- Kieselsäure und wasserlösliche Silikate (ca. 10 %): Verantwortlich für die charakteristische Härte des Krauts
- Flavonoide: Polyphenolische Pflanzenstoffe mit vielfältigen Eigenschaften
- Kaffeesäurederivate: Phenolische Verbindungen, typisch für zahlreiche Kräuter
- Mineralstoffverbindungen: Natürliche Bestandteile des Pflanzenprofils
- Polysaccharide: Pflanzliche Mehrfachzucker mit Bedeutung in der Kräuterkunde
Herbathek steht für höchste Qualität
Alle Produkte, die Sie bei Herbathek kaufen können, sind exklusiv ausgewählt und von höchster Qualität. Auch unser Ackerschachtelhalm ist naturbelassen und von bester Bio-Qualität: ohne Konservierungsstoffe, Aromen und frei von anderen künstlichen Zusätzen – 100 % natürlich!
Herkunft: Unser Ackerschachtelhalm stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und erfüllt die strengen Anforderungen der EU-Öko-Verordnung.
Sorgfältiger Anbau & schonende Verarbeitung: Während des gesamten Wachstums- und Ernteprozesses wird auf einen behutsamen Umgang mit der Pflanze geachtet. So bleiben ihre natürlichen, pflanzentypischen Eigenschaften bestmöglich erhalten. Die gezielt kultivierte Pflanzenform unterscheidet sich deutlich von wild wachsenden Varianten und weist eine signifikant höhere Dichte pflanzlicher Inhaltsstoffe auf. Eine besonders schonende Weiterverarbeitung sowie ein speziell abgestimmtes Trocknungsverfahren sichern die Reinheit und hohe Qualität dieses naturbelassenen Rohstoffs.
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Hinweis: Kein Arzneimittel. Dieses Produkt dient nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten. Bei bestehenden Erkrankungen sowie während Schwangerschaft und Stillzeit wenden Sie sich bitte vor der Einnahme an einen Arzt oder Apotheker.
Zubereitung als Abkochung Für den Mann gilt 50 g Ackerschachtelhalm (Frauen nehmen 35 g) in 1 Liter kaltes Wasser geben und dieses auf dem Herd in einem Topf langsam aufkochen lassen. Ab Kochzeitpunkt 30 min ohne Deckel köcheln lassen, um ½ Abkochung zu erhalten, anschließend abseihen, bis zu 3 Tassen täglich.
Nur durch diese Art der Zubereitung löst sich tatsächlich die wertvolle Kieselsäure. Den halben Liter in drei Portionen am Tag trinken.
Kur über 6-8 Wochen.
Für ein Vollbad mit Ackerschachtelhalm bzw. Zinnkraut Tee müssen Sie mit ca. 150g der Heilpflanze rechnen.
Ackerschachtelhalm gehört zu den ältesten Pflanzenfamilien der Erde und ist Teil der traditionellen europäischen Kräuterkunde:
- Als Kräutertee zubereitet, ist Ackerschachtelhalm seit Generationen ein fester Bestandteil europäischer Teekultur,
- die Pflanze zählt aufgrund ihres außergewöhnlich hohen, natürlichen Kieselsäuregehalts zu den mineralstoffreichsten Kräutern Mitteleuropas,
- in überlieferten Kräuterschriften findet sich Ackerschachtelhalm bereits seit der Antike als geschätzte Pflanze der europäischen Naturheilkunde wieder.
Seinen bis heute gebräuchlichen Namen "Zinnkraut" verdankt das Kraut einer praktischen Nutzung im Mittelalter: Die rauen, kieselsäurehaltigen Stängel eigneten sich hervorragend zum Polieren von Zinngeschirr und Metallwaren.
Hinweis: Kein Arzneimittel. Die beschriebene traditionelle Anwendung beruht auf der volksmedizinischen Überlieferung. Bei gesundheitlichen Anliegen konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Apotheker.
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