Kamillenblüten, ganz, bio-75g
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- 100 % naturrein in zertifizierter Bio-Qualität
- Vielseitig anwendbar - Als Tee, Dampfbad, Mundspülung
- Der natürliche Allrounder
- Perfekt auch als liebevolles Geschenk
- Kein Aroma, kein Füllstoff, kein Kompromiss
Matricaria chamomilla (Chamomillae europ. flor)., ganze Blüten, aus kontrolliert biologischem Anbau
Die Kamille ist eine der beliebtesten Heilpflanzen in Europa und so bekannt, dass wohl jeder ihren typischen Duft kennt. Zu Recht verwenden Viele die Kamille für alle Arten von Beschwerden, denn sie kann als wahrer Tausendsassa eingesetzt werden. Kamille wurde seit jeher in der Kosmetik und in der Naturheilkunde verwendet. Aus Eurasien stammend, wurde sie als heilige Heilpflanze von nordischen Völkern dem Sonnengott Baldur zugeordnet und schon im alten Ägypten wurde sie als Blume des Sonnengottes verehrt. Leider ist sie in der freien Natur kaum noch anzutreffen, da sie die Nähe von Getreide liebt, dort aber bekämpft wird.
Die Wirkstoffe der Kamille im Überblick
- Ätherisches Öl: Verleiht der Kamille ihren charakteristischen Duft und wirkt stark entzündungshemmend sowie krampflösend.
- Azulen: Dieser tiefblaue Wirkstoff ist bekannt für seine heilungsfördernden und hautberuhigenden Eigenschaften.
- Chamazulen: Ein Hauptbestandteil des ätherischen Öls, der Bakterien bekämpft und Entzündungen wirksam lindert.
- Apiin: Ein wertvolles Flavonoid, das vor allem für seine krampflösenden Effekte auf die glatte Muskulatur geschätzt wird.
- Bitterstoffe: Diese fördern die Verdauung und regen die Produktion von Gallensaft an.
- Flavonoide: Pflanzliche Farbstoffe, die als Antioxidantien wirken und das Immunsystem sowie die Gefäße schützen.
- Gerbstoff: Wirkt zusammenziehend (adstringierend) auf Gewebe und hilft dabei, Wunden schneller zu verschließen.
- Gerbsäure: Unterstützt die antibakterielle Wirkung und schützt Schleimhäute vor Reizungen.
- Harz: Dient der Pflanze als Schutzschicht und besitzt leicht desinfizierende Eigenschaften.
- Cumarin: Verströmt den typischen Heuduft und kann in geringen Mengen die Durchblutung fördern.
- Borneol: Eine Verbindung mit antiseptischer und beruhigender Wirkung, die oft in der Naturheilkunde vorkommt.
- Werg: In diesem Kontext bezieht es sich meist auf Pflanzenschleime oder Faserstoffe, die reizlindernd auf Schleimhäute wirken.
- Farnesol: Ein Bestandteil des ätherischen Öls, der für seine bakteriostatische (bakterienhemmende) Wirkung bekannt ist.
- Herniarin: Ein spezielles Cumarin-Derivat, das leicht krampflösende Eigenschaften besitzt.
- Hyperosid: Ein Flavonoid, das oft zur Stärkung der Herz-Kreislauf-Funktion beigetragen wird.
- Oleanolsäure: Eine Substanz mit ausgeprägten entzündungshemmenden und antiviralen Merkmalen.
- Salicylate: Natürliche Vorstufen der Salizylsäure, die schmerzlindernd wirken können.
- Salizylsäure: Ein bekannter Wirkstoff zur Schmerzlinderung und zur Hemmung von Entzündungen.
- Schwefel: In organischer Form unterstützt er Stoffwechselprozesse und wirkt leicht desinfizierend.
- Thujon: Kommt in der Kamille nur in minimalen, unbedenklichen Spuren vor und wirkt in diesen Mengen anregend.
- Umbelliferon: Ein Inhaltsstoff, der UV-Licht absorbieren kann und antibakteriell wirkt.
Traditionell geschätzt in der europäischen Kräuterlehre aufgrund ihres milden, angenehmen Aromas und der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten im Alltag:
- als Kräutertee genossen - wohltuend und entspannend im Rahmen des täglichen Wohlbefindens
- innerlich getrunken als Bestandteil traditioneller Anwendungen, die in verschiedenen Regionen bei Frauenthemen Verwendung finden (z. B. während der Menstruation oder in der Stillzeit zusammen mit Anis)
- Sitzbäder werden traditionell als angenehm empfunden und können im Alltag zur Entspannung beitragen
- auch beliebt zur Mundpflege - beispielsweise zum Spülen oder Gurgeln mit Kamillentee
- kamillenhaltige Spülungen können im Mundraum für ein frisches Gefühl sorgen
- äußerlich findet Kamille traditionell Anwendung in der Pflanzenkunde, z. B. zur unterstützenden Pflege der Haut
Bei der äußeren Anwendung von Kamille kann beachtet werden, dass sie eine leicht austrocknende Wirkung aufweisen kann, die nicht in allen Fällen erwünscht ist (z. B. bei besonders trockener Haut).
Hinweis: Dieses Produkt ist kein Arzneimittel.
Kamillenblüten als Tee:
Etwa 3 g Kamillenblüten (ca. 1 Esslöffel) mit 150 ml heißem Wasser (ca. 80 °C) übergießen, zugedeckt etwa 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Der Kräutertee kann mehrmals täglich frisch zubereitet und zwischen den Mahlzeiten genossen werden, bis zu 3 Tassen täglich - als wohltuendes Getränk mit mild‑blumigem Geschmack.
Zum Räuchern: Traditionell gelten Kamillenblüten im Räucherwerk als wärmend, schützend und ausgleichend.
Dampfbad:
In der Pflanzenkunde wird Kamille gelegentlich für Dampfbäder verwendet. Dazu wird ein stärkerer Aufguss zubereitet (Kamillenblüten mit heißem Wasser überbrühen, die Schüssel auf eine hitzebeständige Unterlage stellen). Anschließend sitzt man in bequemer Position davor, legt ein Handtuch locker über Kopf und Schüssel und genießt den aufsteigenden Dampf einige Minuten lang. Der Dampf kann als angenehm empfunden werden, besonders bei allgemeinen Alltagsbelastungen der Atemwege oder der Haut.
Hinweise:
Kamillenanwendungen im Bereich der Augen sind nicht empfohlen, da die empfindliche Augenhaut gereizt reagieren kann. Allergische Reaktionen gegenüber Kamille sind selten, jedoch möglich - insbesondere bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern (z. B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe). Bei entsprechender Sensibilität sollte auf die Anwendung verzichtet werden.
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