Der Olivenbaum (Olea europaea) wird seit Tausenden von Jahren im Mittelmeerraum kultiviert. Der kleine Baum von 5 bis 15 Metern Höhe wächst sehr langsam und kann ein Alter von mehr als tausend Jahren erreichen.
Der Baum hat eine enorme Widerstandskraft; man kann ihm Äste abschlagen, der Stamm kann faulen und trotzdem bildet er immer neue Triebe und beschenkt uns bis zu seinem Ende mit seinen Früchten, den Oliven.
Warum sind Oliven wahre Kraftpakete?
Die Früchte des Baumes sind reich an:
~ungesättigten Fettsäuren
~wertvollen Vitaminen
~wichtigen Vitalstoffen
Schon seit der Antike bilden Oliven und das Öl der Früchte die Grundlage vieler gesunder Ernährungsweisen, insbesondere im Mittelmeerraum.
Besonders natives, kaltgepresstes Olivenöl gilt als echtes „Superfood“: Es unterstützt das Herz-Kreislauf-System und liefert langanhaltende Energie.
Natives und kaltgepresstes Olivenöl ist eine Wohltat für unser Herz. Oliven sind nahrhaft und große Energiespender. In Regionen, in denen gutes Olivenöl auf dem täglichen Speiseplan steht, werden die Menschen so alt wie nirgendwo sonst in Europa.
In diesen anstrengenden Zeiten sind sehr viele Menschen erschöpft. Ständig werden wir mit neuen schlechten Nachrichten bombardiert. Es fällt zunehmend schwer, sich einen gesunden Optimismus zu bewahren und nicht zu verzweifeln. Viele Faktoren und Einflüsse zerren an unseren Nerven und schwächen uns und unser Immunsystem.

Dabei ist ein gerade ein gut funktionierendes Abwehrsystem des Körpers die wichtigste Voraussetzung, um gegen Angriffe von Bakterien, Viren und Pilzen gewappnet zu sein.
Hier kann die Olive einen wertvollen Beitrag leisten. Die Olive stärkt uns und gibt uns die Kraft, die Herausforderungen des Lebens zu meistern.
Ein Baum, der uns auf vielfältige Weise beschenkt
In erster Linie natürlich mit seinen nahrhaften Früchten und dem daraus gewonnenen Öl.
In Griechenland wird frisch gepflücktes Johanniskraut zusammen mit natürlichem Olivenöl in große Gläser gefüllt und anschließend für mehrere Wochen in die Sonne gestellt. Durch die Kraft von Licht und Wärme gehen die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze langsam in das Öl über. Mit der Zeit färbt sich das Öl charakteristisch rötlich – ein Zeichen für seine hohe Qualität und Wirksamkeit.
Dieses sogenannte Rotöl ist seit Jahrhunderten ein bewährtes Hausmittel. Es wird vor allem als Massageöl geschätzt, da es eine tiefgehende, angenehme Wärme im Gewebe erzeugt. Diese Wärme hilft, Muskelverspannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und Schmerzen zu lindern.
Darüber hinaus wirkt das Öl beruhigend auf gereizte Haut und kann bei kleinen Verletzungen, Prellungen oder Strapazierung durch die Sonne unterstützend eingesetzt werden.
Aus den dem Öl werden hochwertige Seifen, Haarseifen und Kosmetikprodukte hergestellt.
Das Holz des Baumes
Aus dem Holz des Baumes werden seit jeher hochwertige und langlebige Gegenstände gefertigt, da sich das Holz durch seine einzigartige Maserung auszeichnet, damit wird jedes Stück ein Unikat mit warmen, lebendigen Farbnuancen.
Besonders beliebt ist es für die Herstellung von Alltagsgegenständen wie Haarbürsten, Küchenutensilien oder dekorativen Accessoires. Durch seine hohe Dichte und Widerstandsfähigkeit liegt das Holz angenehm in der Hand und überzeugt zugleich mit Langlebigkeit.
Darüber hinaus besitzt das Holz natürliche, leicht antibakterielle Eigenschaften, was es besonders hygienisch und pflegeleicht macht.
Selbst die Blätter des Baumes werden zu Heilzwecken eingesetzt: Als Tee zubereitet helfen sie gegen zu hohen Blutdruck und Fieber, sie wirken entzündungshemmend und gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern. Auch das Extrakt der Blätter ist für den praktischen Gebrauch für unterwegs empfehlenswert.
Auch in der Bachblüten-Therapie wird die Pflanze eingesetzt. Das Blütenmittel Nr. 23 ist angezeigt bei äußerster Müdigkeit, akuter und chronischer Erschöpfung. Die aus der Blüte des Baumes gewonnene Essenz gibt uns neue Kraft auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.
Autor: Jens Jakob, Diplom-Biologe & Kräuterexperte

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