Viele unserer Kunden schwören bereits seit Jahren darauf, andere haben vielleicht erst jetzt davon gehört: Die Rede ist von Cistustee, ein wohlschmeckender Tee mit der Kraft der Zistrose. Dabei handelt es sich keineswegs um ein neues „Superfood“ oder neue Erkenntnisse. Bereits die alten Griechen und Ägypter kannten die heilende Kraft der Zistrose (Cistus incanus) und setzten den Cistustee vor allem bei Erkältungskrankheiten erfolgreich ein.
In den vergangenen Jahren ist die Zistrose auch in den Fokus der Virusforschung gerückt. Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI) konnten in Laborversuchen zeigen, dass ein spezieller Cistus-incanus-Extrakt die Infektionsrate von SARS-CoV-2-Zellkulturen deutlich reduzierte. Als möglicher Wirkmechanismus gilt dabei die Fähigkeit der hochpolymeren Polyphenole der Zistrose, sich unspezifisch an die Oberfläche von Viren anzulagern und so deren Andocken an menschliche Zellen zu erschweren.
Cistus kann als Teil einer bewussten, immununterstützenden Ernährungsweise einen sinnvollen Beitrag leisten – gerade in der Erkältungssaison, wenn das Immunsystem besonders gefordert ist.
So wirkt der Tee
Cistus (oder auch „Zistrosentee“) schützt unsere Zellen dank der enthaltenden Antioxidantien vor vorzeitiger Alterung und beugt Krankheiten vor. Noch dazu hat der Tee starke antibakterielle und antivirale Wirkungen. Grund dafür ist der hohe Polyphenolgehalt der Zistrose. Bei diesen Polyphenolen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die sich nachweislich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken.
Aufgrund seiner positiven Eigenschaften sowie seiner Wirkung gegen Viren und Bakterien, kann Cistustee unter anderem bei den folgenden Beschwerden unterstützen:
- Erkältung, sowie bei einem grippalen Effekt
Als Erkältungstee sorgt die Zistrose dafür, dass sich Krankheitserreger in unserem Körper nicht weiter vermehren können. - Entzündungen im Mund- und Rachenraum
Cistustee kann aufgrund seiner antiseptischen Wirkung ideal als Mundspülung eingesetzt werden. - Durchfall
Cistustee schützt die Darmoberfläche. Auch die antibiotische Wirkung der Heilpflanze hilft. - Akne und Neurodermitis
Zistrose kann auch äußerlich angewandt werden: Als starker Sud kannst du ihn von außen auf die betroffenen Hautpartien auftragen und einwirken lassen. - Generelle Verbesserung des Hautbildes
Hier gehst du wie bei der Anwendung gegen Akne und Neurodermitis vor. Gib den Tee auf das gesamte Gesicht. Der Cistustee lässt durch die in der Pflanze enthaltenen Wirkstoffe deinen Teint strahlen und sorgt für ein glatteres und insgesamt frischeres Hautbild.
Cistustee Rezept: So einfach lässt er sich zubereiten
Die Zubereitung von Cistustee ist denkbar einfach:
- Gib einen Teelöffel in einen Tee-Filter.
- Gieße den Tee mit 250 ml heißem Wasser auf.
- Lass den Tee etwa 5 Minuten ziehen.
Wir empfehlen euch, drei Tassen pro Tag von dem Tee zu trinken. Sollte euch der pure Geschmack der Zistrose nicht zusagen, könnt ihr den Tee auch mit anderen Kräutern mischen, wie zum Beispiel mit Minze oder Melisse.
Wir hoffen, dass wir Ihnen die besonderen Eigenschaften des Cistus Tees näherbringen konnten und Sie einen guten Einblick in seine vielfältigen Vorteile erhalten haben. Vielleicht haben Sie nun Lust bekommen, diesen wohltuenden Tee selbst auszuprobieren und in Ihren Alltag zu integrieren.
Gerade in Zeiten, in denen unser Immunsystem besonders gefordert ist, kann eine bewusste Auszeit mit einer Tasse Cistus Tee nicht nur angenehm sein, sondern auch einen wertvollen Beitrag zu Ihrem Wohlbefinden leisten. Gönnen Sie sich diesen kleinen Moment der Ruhe, entdecken Sie den mild-aromatischen Geschmack und tun Sie gleichzeitig etwas Gutes für Ihren Körper.
Probieren Sie es aus und finden Sie Ihren ganz persönlichen Weg, Cistus Tee in Ihre tägliche Routine einzubauen – Ihr Körper wird es Ihnen danken.
Solltet ihr Fragen zur Zistrose im Allgemeinen haben, nutzt die Kommentare, unsere Social Media Profile oder meldet euch per E-Mail oder Telefon: Das Team der Herbathek steht euch gerne zur Verfügung.
Autor: Jens Jakob, Inhaber & Diplom-Biologe, Spezialisierung Heilkräuter
Quellen:
Antivirale & antibakterielle Wirkung allgemein: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19828122/ (randomisierte, placebokontrollierte Studie der Charité Berlin, 160 Patienten – Erkältungssymptome signifikant reduziert)
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4735868/ (Scientific Reports 2016 – antivirale Wirkung gegen HIV und Filoviren in vitro)
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38557224/ (2024 – Wirkung gegen HSV-1, HCoV-229E und SARS-CoV-2)
Antibakteriell im Mund- und Rachenraum: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26291656/ (Wirkung gegen Streptococcus mutans, antibakterielle Wirkung bei Mundspülung belegt)
COVID-19 / SARS-CoV-2 – der von Ihnen gewünschte Absatz: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1302-6097 (Fraunhofer Institut IZI – nahezu vollständige Reduktion der Infektionsrate in vitro, EC50 von 1,94 µg/ml)
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