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Heilkräuter gegen Erkältung

Gerade bei feuchtem, kaltem Wetter sind viele Menschen von Erkältungen betroffen. Da die Schleimhäute der Atemwege der "Filter" gegen eingeatmete Viren sind, treten hier die Entzündungsanzeichen auf. Meist sind dies Halsschmerzen, Schnupfen und Husten. 

Einige Pflanzen können Erkältungen und grippale Infekte wunderbar behandeln helfen.

In der Naturheilkunde werden bei Erkältungen schweißtreibende Mittel angewandt. Schwitzen regt das Immunsystem dazu an, sich gegen Viren zur Wehr zu setzen. Wenn man eine nahende Erkältung frühzeitig mit einer Schwitzkur behandelt, kann diese über Nacht abgewendet werden. Schweißtreibende Pflanzen sind zum Beispiel der Holunder- und Lindenbüten.

Hagebuttenschalen, Johannisbeeren, Gojibeeren und Sanddorn werden aufgrund des hohen Vitamin C Gehaltes zur Versorgung mit dem bei Erkältung wichtigen Vitamin C angewendet. Gut eignen sich auch Pflanzenpresslinge, wie unsere Hagebutte-Acerola-Tabletten oder Vitalstoffelixiere, wie das Sanddorn-Elixier der Firma Weleda.

 

Hier einige Tee-Rezepte gegen Erkältungskrankheiten:

Bei Halsschmerzen hilft Salbeitee, er ist entzündungshemmend.Geben Sie dazu ungefähr einen kleinen Teelöffel Salbeiblätter in einen Viertelliter siedendes Wasser und lassen Sie dies zehn Minuten abgedeckt gut ziehen.

Lindenblütentee kräftigt die Abwehrkraft, hilft bei Hustenreiz und treibt den Schweiß bei Fieber.
Zwei Teelöffel Lindenblüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und für zehn Minuten abgedeckt gut ziehen lassen.

Spitzwegerich findet bei trockenem Husten Verwendung. Einen Teelöffel Spitzwegerichblätter mit 250 ml Liter kochendem Wasser übergießen und für zehn Minuten abgedeckt gut ziehen lassen.

Einen guten Hustentee kann man auch aus Salbei, Huflattich und Spitzwegerich herstellen.
Nehmen Sie von dieser Mischung zwei Teelöffel, übergießen Sie sie mit einer Tasse kochendem Wasser lassen Sie dies für zehn Minuten abgedeckt ziehen.

Oder ein Erkältungswettertee, den Sie aus je einem Teil HagebuttenschalenHagebuttenkernen und jeweils einem Teil Holunderblüten und Lindenblüten herstellen. Nehmen Sie von dieser Mischung einen gehäuften Teelöffel, übergießen Sie die Kräuter mit einer Tasse kochendem Wasser lassen Sie dies für zehn Minuten abgedeckt ziehen.

Einen guten Erkältungstee liefert auch das wilde Stiefmütterchen. 1 Esslöffel des Krauts mit einer Tasse Wasser überbrühen und während des Tages nach den Mahlzeiten trinken.

Wohlschmeckend und schweißtreibend ist dieses Rezept:

Nehmen Sie 20 g Thymian, 40 g Holundenblüten, 5 g Anis, 30 g Lindenblüten und 5 g Süßholz und mischen Sie das gut durch. Nehmen Sie dann 2 Teelöffel davon und übergießen Sie dies mit 250 ml kochendem Wasser. Abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, absieben und möglichst warm trinken. Zum Schwitzen ab ins Bett!

Hilfreich ist auch ein Erkältungsbad:

Dazu 200 g Thymiankraut mit 2 Liter Wasser erhitzen (nicht kochen!), 15 Minuten ziehen lassen und danach absieben. Dem Badewasser zugeben. Mindestens 15 Minuten darin baden bei ca. 38 Grad. Danach ab ins Bett.

 

Was Sie sonst noch tun können... 

  • Generell viel trinken. Achten Sie darauf, daß Sie wenigstens drei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Wohnung gut gelüftet wird. 
  • Essen Sie viel Gemüse und Obst. Besonders zu empfehlen sind natürlich solche, die besonders viele Vitamine in sich haben: Zitronen, Paprika, Tomaten, Cranberris oder Gojibeeren.
  • In letzter Zeit wird der Sanddorn immer beliebter, nicht nur als Anti-Aging-Produkt: Sanddorn stärkt auch die Abwehrkräfte. Trinken Sie also zur Erkältungszeit täglich 2 Teelöffel Sanddorn-Saft, entweder pur oder auch in lauwarmer Milch. 
  • Die gute alte Hühnersuppe: Warum sie wirkt, weiß man nicht, jedoch ist sie eines der Hausmittel, das am bekanntesten ist und das prima wirkt. Zudem schmeckt sie wunderbar und verleiht neue Kräfte. Toppen kann man die Suppe noch, wenn man Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer oder Zitronengras.
  • Als natürliches Antibiotikum eigenen sich Zwiebeln und Meerrettich. Stellen Sie deshalb aus einer Zwiebel und einem nicht zu kleinen Stück Meerrettich einen Saft her (z.B. mit dem Pürierstab), und geben Sie etwas Honig hinzu. Trinken Sie davon mehrmals am Tag einige Schlucke. 

Gegen den Schnupfen hilft eine Nasendusche mit Salzwasser. Auch eine Inhalation mit ätherischen Ölen empfiehlt sich, z. B. Öle des Eukalyptus, des Thymian und der Minze.

 

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